Anfang der 60 Jahre begann Reinhold Joest seine Karriere im Motorsport. Zunächst nahm er an der Deutschen Bergrennen Meisterschaft teil, bevor er 1966 auf die Rundstrecke wechselte.

 

Nach Firmengründung 1968 begann die Ära JOEST RACING in der internationalen Sportwagen Szene.

Als Porsche Kundenteam lies man die Werks Elf immer öfter im Schatten stehen und konnte sich binnen Kürze etablieren. Aufgrund seiner herausragenden Leistungen wurde Reinhold Joest 1971 als Werksfahrer in das Porsche Rennteam berufen.

Highlights aus dieser Zeit waren unter anderem der mehrmalige Gewinn als  Klassensieger der 1000 km Nürburgring, wiederholte zweite und dritte Plätze des Klassikers 24H Le Mans sowie die Meisterschaft der Interserie und den Gewinn der 24 Stunden von Daytona.

 

Bekannt und beliebt wurde JOEST RACING vor allem, weil die Fahrzeuge am konsequentesten, diszipliniertesten und zuverlässigsten aufgebaut und vorbereitet worden sind. Diese Firmenphilosophie verfolgt man bis heute und dies ist einer der Grundsteine für die erfolgreichen Partnerschaften der letzten Jahrzehnte.

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03 Reuter im Opel Cliff Calibra 1996.JPG

Mit der Adam Opel AG stieg JOEST RACING 1993 in die DTM Serie ein.

 

Nach dem ersten Lehrjahr fuhr man 1994 in Donington den ersten historischen Opel DTM Sieg ein. Die Freude war groß als Manuel Reuter mit seinem Opel Calibra RC3 mit der Startnummer #5 über die Ziellinie fuhr.

 

Weitere Siege und Podiumsplatzierungen folgten, bevor mit Ende der Saison 1996 die Opel / JOEST Partnerschaft mit dem Gewinn der ITC Championship abschließend gekrönt wurde.

 

Eine ganz besondere Erfolgsgeschichte startete 1999 als sich die AUDI AG dazu entschied in Le Mans an den Start zu gehen.

 

JOEST RACING war für die Marke mit den vier Ringen die erste Wahl und sie sollte nicht enttäuscht werden.

 

Mit dem Audi R8R gelang 1999 beim 24H Le Mans-Debüt gleich ein Podiumsergebnis. 2000, 2001 und 2002 siegte das Audi Sport Team Joest in Le Mans souverän - und brachte dabei jeweils alle drei eingesetzten Audi R8 auf den ersten Plätzen ins Ziel.

Mit Unterstützung von Audi Sport North America startete JOEST RACING als Kundenteam in der American Le Mans-Serie (ALMS) und setzte seinen Siegeszug fort. Vier Mal in Folge gewann JOEST RACING die ALMS.

Bei den 24 Stunden von Le Mans 2006 gelingt dem Audi Sport Team Joest ein historischer Sieg. Erstmals gewinnt ein Diesel-Sportwagen den Langstrecken-Klassiker. 2007, 2008, 2010 und 2011 wiederholte man das Le Mans Ergebnis, bevor man 2012 das Podium komplett als Audi Sport Team Joest besetzte. Diese Siegesserie wurde 2013 sowie 2014 fortgeführt.

 

Die Erfolgsgeschichte ging weiter und weiter und so resultieren aus der 18-jährigen Partnerschaft insgesamt 13 24H Le Mans Siege, 4 WEC Titel, über 60 Gesamtsiege und weit über 150 Podiumsplatzierungen.

 

Kein Team hat die 24 Stunden von Le Mans öfter gewonnen als JOEST RACING.

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Mazda Team Joest Logo - Vertical on Ligh

Diese beeindruckende Bilanz und die geschätzte deutsche Wertarbeit blieb auch in Amerika nicht ungesehen.

So unterschrieb die JOEST RACING Ende 2017 ihren dritten großen Werksvertrag mit dem japanischen Autohersteller Mazda, der bis zur Partnerschaft mit JOEST RACING ohne nennenswerte Erfolge in der IMSA-Serie blieb.

Nach einem Entwicklungsjahr fuhr man 2019 mit dem Mazda RT-24 P bei den 6 Stunden von Watkins Glen auf Platz 1. Der Knoten war geplatzt und JOEST RACING verhalf Mazda Motorsport zu insgesamt drei wichtigen Siegen für die Marke. Bevor die Partnerschaft Ende März 2020 endete, gelang es dem Mazda Team Joest nach Streckenrekord und Poleposition beide RT24-P's bei den 24 Stunden von Daytona ins Ziel zu bringen, wobei die #77 auf Platz 2 fuhr. Das beste Ergebnis für Mazda in Daytona der letzten Jahrzehnte...

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